Die ausgearbeitete Unterrichtseinheit (1 Unterrichtsstunde) fördert gesellschaftliches Engagement, Naturschutz und Medienkompetenz. Die Kinder gründen ihren eigenen Tier-Club, entwerfen am Computer mithilfe eines einfachen Tools ein Logo, erstellen Mitgliedsausweise und überlegen sich eine sinnvolle Aktion für Wildtiere. Tipp: Die Einheit, inklusive einer Checkliste und Aktionsideen, gibt es kostenlos als PDF zum Download. Sie eignet sich auch für die Naturbildung im Hort oder Ganztagsbereich.
Die Seite beschreibt verschiedene Beispiele von Gewalt und erläutert, wie betroffene Kinder damit umgehen können. Die Situationen reichen von körperlicher Gewalt, wie Missbrauch durch Freunde, Freundinnen oder Familienmitglieder, bis hin zu psychischer Gewalt und Cybermobbing. Für jede Situation gibt es spezifische Ratschläge und Handlungsempfehlungen, um Kindern Reaktionsmöglichkeiten aufzuzeigen und ihnen zu helfen, die Erlebnisse zu verarbeiten und Unterstützung zu finden.
Die Seite erklärt sechs verschiedene Methoden, wie sich Kinder vor Gewalt schützen können. Beispielsweise, dass ihr Körper nur ihnen gehört, und dass sie NEIN sagen und Hilfe holen dürfen. Kinder erfahren, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt und dass sie keine Schuld an erlebter Gewalt tragen. Diese Informationen helfen ihnen, selbstbewusst zu handeln und Unterstützung bei negativen Erlebnissen zu suchen.
In diesem Quiz (8 Fragen) testen Kinder ihr Wissen zu Kinderrechten. Anhand von alltäglichen Beispielen lernen sie Situationen einzuschätzen und auf ihren Alltag zu übertragen.
Auf der Seite findet sich ein ganz demokratisches Würfelspiel. Die Kinder würfeln, um voran zu kommen und müssen dabei Fragen beantworten. Über die Antworten wird abgestimmt, denn nur wenn die Erklärung für alle gelungen ist, kann weitergespielt werden. Die Spielanleitung befindet sich sowohl auf der Webseite als auch auf dem Spielbrett. Dieses kann man kostenlos als PDF herunterladen und ausdrucken.
Bei Max und seinem Hund Flocke geht es um Notfälle und Katastrophen. Die Geschichten der beiden sind vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengestellt und haben das Ziel, Kinder aufzuklären und zu empowern. In den kleinen Geschichten geht es um Prävention, Helfen und was bei einem Notfall zu tun ist. Tipp: Ein spielerischer Einstieg, um mit Kindern über diese sensiblen Themen zu sprechen.
In einem Interview werden Behinderung und Inklusion ganz praktisch erklärt. Die interviewte Luisa L'Audace ist selbst Aktivistin und setzt sich für Menschen mit Behinderung ein. Tipp: Unter dem Interview gibt es eine Begriffserklärung und eine Verlinkung zum Thema Inklusion.
Das Erklärvideo (09:28 Min.) behandelt das Thema Radio. Die FINNreporter und -reporterinnen informieren darüber, wie eine Radiosendung funktioniert, wie sie aufgebaut ist und was die wichtigsten Grundbegriffe sind. In Interviews erzählen echte Radioprofis von ihrer Arbeit. Am Ende gibt es Tipps für die Umsetzung einer eigenen Radiosendung. Tipp: Das Video eignet sich als Vertiefung und Praxistipp für die aktive Medienarbeit im Bereich Audio/Radio. Der technische Aspekt wird dabei weniger behandelt.
In dem Erklärvideo (10:28 Min.) gehen die FINNreporter und -reporterinnen dem Thema Fake News auf den Grund. Sie erklären kindgerecht die Bedeutung des Wortes und zeigen, wie Faktenchecker arbeiten. Außerdem informieren sie darüber, was die Gefahren von Fake News sind und wie Kinder sie erkennen und darauf reagieren können. Tipp: Das Video bietet sich als Einstieg an, wenn es um die Themen Demokratie, Journalismus und einen präventiven Umgang mit Falschinformationen geht.
Die Seite informiert darüber, wie Gewalterfahrungen das Verhalten beeinflussen. Kinder erfahren, dass starke Gefühle wie Angst, Scham und Wut zu Schlafstörungen, körperlichen Beschwerden und Konzentrationsschwierigkeiten führen können. Sie lernen solche Anzeichen zu erkennen und sich Hilfe zu holen.
Mit dem Surfschein vom Internet-ABC können Kinder ihr Wissen über das Internet spielerisch überprüfen und erweitern. Im Idealfall wurden zuvor die Lernmodule absolviert, die das nötige Wissen für die richtige Beantwortung der Fragen vermitteln. Es gibt zwei Surfschein-Versionen: Eine kürzere Quizversion und das etwas längere Surfschein-Spiel mit dazugehörigen Unterrichtsmaterialien. Tipp: Der bestandene Surfschein (PDF) kann zum Abschluss ausgedruckt werden. Es gibt auch die Möglichkeit, die Surfscheine zu bestellen.
Das Erklärvideo (5:04 Min.) fasst die Regeln im Journalismus kindgerecht zusammen. Die FINNreporter und -reporterinnen erklären gemeinsam mit der Journalistin Linh wichtige Begriffe wie Pressekodex und Presserat. Tipp: Das Video eignet sich sowohl für das Thema Journalismus und journalistische Darstellungsformen im Unterricht, als auch für eine Kinderredaktion von Schulblogs, -radios oder -zeitungen.
Die Seite informiert über die verschiedenen Gefühle wie Angst, Wut oder Scham, die nach Gewalterfahrungen auftreten. Kinder lernen, die Emotionen zu erkennen, einzuordnen und bekommen Tipps, wie sie damit umgehen und wieder Vertrauen aufbauen können.
Unterrichtseinheit: Die Klasse wählt ihr Lieblingstier
In dieser Unterrichtseinheit (2 Schulstunden) lernen Kinder das Prinzip einer demokratischen Wahl kennen, indem sie ein Klassentier wählen. Sie erfahren, was der Unterschied zwischen Wildtieren und Haus-/Nutztieren ist und bestimmen gemeinsam ein Tier oder mehrere Tiere, die die Klasse oder die Gruppe durch das Schuljahr begleiten. Tipp: Die Einheit lässt sich kostenlos als PDF herunterladen und eignet sich auch für den Bereich Naturbildung im Ganztag.
Die drei Audio-Folgen (ca. 2:30 Min – 4:30 Min.) sensibilisieren für das Thema Mobbing. Die Kinderreporter*innen interviewen dazu eine Expertin von der Beratungsstelle für Gewaltprävention. Sie sprechen über ein sicheres Lernklima, denn nur ohne Angst kann man richtig lernen. Die Expertin gibt zudem wichtige Tipps gegen Mobbing. Außerdem befragen die Kinder Passantinnen und Passanten zum Thema Mobbing und sammeln noch mehr hilfreiche Ratschläge zur Prävention.
Der Beitrag beantwortet Kindern die Frage, wo sie sich engagieren können. Dabei wird zum einen vorgestellt, was überhaupt ein Ehrenamt ist, aber auch die Vielfalt des Bereichs. Neben Beispielen werden auch Ratschläge zum Ehrenamt gegeben.
Das Video (3:53 Min.) informiert über digitale Chats gemeinsam mit dem Maskottchen der Seite, der Raupe FINN, und Reporterin Esther Brandt. Im Mittelpunkt stehen Messenger-Apps wie WhatsApp, Signal, Threema oder Telegram, deren Funktion, aber auch, welche Probleme es in einem Chat geben kann. Weiterführend steht das Thema „Netiquette“ im Fokus. Tipp: Das Video ist Teil einer Reihe zu verschiedenen Internetthemen. Diese können gut miteinander und mit Lottes Lexikon der Internetbegriffe kombiniert und ergänzt werden.
In diesem Erklärvideo (08:33 Min.) erzählen die FINNreporter und -reporterinnen, wie sie ihre eigene Zeitung erstellt und was sie dabei erlebt haben. So lernen Kinder spielerisch, wie eine Zeitung aufgebaut ist, welche journalistischen Textformen es gibt und wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten. Tipp: Die Zeitung FINNder kann man kostenlos herunterladen und als Beispiel nutzen.
Das Erklärvideo (ca. 09:35 Min.) erläutert die Grundlagen und Eigenschaften eines Podcasts. Die FINNreporter und -reporterinnen erstellen einen eigenen Podcast und bekommen Tipps zur Vorgehensweise von der professionellen Podcasterin Kristin Linde. Der Beitrag eignet sich als Einstieg für ein Praxisprojekt im Bereich Podcast und Audio. Tipp: Über weiterführende Links kann man in den Podcast „FINNgehört“ und „Abgespaced – Der Weltraum von A bis Z“, den Podcast der Expertin, reinhören.
In dem Videoclip (5:07 Min.) erzählt die Chefredakteurin Inge Kutter von der Kinderzeitung ZeitLEO über ihre Arbeit. Sie erläutert, wie der Alltag in einer Kinderredaktion aussieht, wie eine Zeitschrift aufgebaut und gestaltet wird und gibt Tipps, was man beachten sollte, wenn man Texte für Kinder schreibt. Tipp: Der Beitrag eignet sich für die Recherche als Teil eines Zeitungs- oder Schulblogprojekts.
Die Seite sensibilisiert dafür, Anzeichen von Gewalt durch (vertraute) Personen zu erkennen. Kinder erfahren, dass Täterinnen und Täter oft versuchen, ihre Taten geheim zu halten oder Schuldgefühle beim Opfer verursachen. Dabei wird ihnen vermittelt, dass sie niemals schuld sind und sie werden ermutigt, sich Hilfe zu holen.
Die Seite gibt neun Tipps, wie man am besten über erlebte Gewalt spricht. Kinder lernen, dass sie über Erfahrungen mit Gewalt sprechen dürfen, auch wenn der Täter oder die Täterin es verbietet. Sie erfahren, dass es in Ordnung ist, sich Zeit zu nehmen, um das Erlebte zu verarbeiten, dass sie nicht Schuld daran sind und dass es helfen kann, ihre Erlebnisse aufzumalen oder aufzuschreiben.
In diesem Quiz (8 Fragen) geht es darum, die verschiedenen Formen von Gewalt in konkreten Situationen zu erkennen und richtig einzuschätzen. Kinder lernen so, Gewalt klar zu benennen und bekommen Tipps, wie sie sich selbst in der jeweiligen Situation verhalten können.
Der Themenmonat über "Cybermobbing" fasst alle Beiträge zu dem Thema auf Internet-ABC zusammen. Dabei werden Artikel, Spiele, Lexikoneinträge und vieles mehr verlinkt. Die Sammlung erlaubt besonders Kindern, die das Recherchieren noch üben müssen, die Recherche in einem sicheren Umfeld und stärkt so ihre Medienkompetenz.
Auf der Seite gibt es kostenlose Motivations- und Affirmationskarten (PDF) zum Ausdrucken für den Schulstart nach den Ferien oder den Schulalltag. Mit Pappkarton verstärkt und in der Brotbox versteckt, unterstützen die positiven Botschaften die Kinder, an sich selbst zu glauben.